Brustvergrößerung für ein gutes Selbstwertgefühl

Das Selbstwertgefühl vieler Frauen wird über die Größe und Form ihrer Brust bestimmt. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass bei einem kleinen Busen, einer Asymmetrie der Brüste sowie bei hängenden Brüsten durchaus eine als mögliche Lösung der Probleme in Frage kommt.

Die nahezu immer in Vollnarkose durchgeführte Operation dauert je nach Umfang etwa ein bis zwei Stunden. Es ist durchaus möglich, den Eingriff ambulant vornehmen zu lassen, aber auch ein eintägiger Klinikaufenthalt kann richtig sein. Die Vorgehensweise bei der Brustvergrößerung ist von den jeweils individuellen Voraussetzungen abhängig, jedoch wird bei Mehrzahl der Eingriffe ein ungefähr 4 cm langer Schnitt in der Brustumschlagfalte, um die Brustwarze oder in der Achsel ausgeführt. Nach der Vorbereitung der Implantathöhle, die sowohl hinter der Brustdrüse als auch hinter dem Brustmuskel liegen kann, wird der Patientin in halb sitzender Stellung das Silikonimplantat eingesetzt. Die heutzutage üblichen Implantate können durchaus als auslaufsicher und hochwertig bezeichnet werden. Sie sind mit einem formstabilen Gel gefüllt, wobei es sich entweder um Silikongel oder um physiologische Kochsalzlösung handelt. Die Hülle besteht immer aus Silikon. Natürlich sind auch die Silikonimplantate einem Alterungsprozess unterworfen, aber ein Wechsel wird erst dann erforderlich, wenn klinische und radiologische Untersuchungen auf Gesundheitsrisiken hinweisen.

Für manche Patientinnen kommt nicht nur eine Brustvergrößerung, sondern zusätzliche Bruststraffung in Betracht. Dabei wird dann überschüssiges Hautgewebe entfernt und die Brustwarzen höher platziert, wobei jedoch auch zusätzliche Narben entstehen.
Wie bei fast allen Operationen kommt es auch bei einer Brustvergrößerung zu Schwellungen und Blutergüssen, gelegentlich aber auch zu vorübergehenden Sensibilitätsstörungen und Infektionen. Unmittelbar nach der Operation werden die Implantate durch einen festen Verband stabilisiert, wobei das Operationsfeld komprimiert wird. Nach etwa 1 bis 2 Tagen wird er wieder entfernt und die Patientin erhält dann für etwa 2 bis 3 Wochen einen extra angepassten Büstenhalter. Nach ungefähr 10 bis 14 Tagen können die Hautfäden entfernt werden. Die Entwicklung der Implantatkapseln benötigt ca. 4 Wochen. Ein halbes Jahr nach der Brustvergrößerung stellt sich das endgültige Operationsresultat ein.
Obwohl ein verbessertes Aussehen vielen Frauen zu einem neuen Selbstwertgefühl verhilft, übernehmen die Krankenkassen die Kosten dieser Schönheitsoperation in Höhe von 5.000 Euro und mehr nur in extremen Ausnahmefällen. Lediglich bei einem plastischen Wiederaufbau der Brust, bedingt durch eine Krebsoperation, erfolgt eine Kostenerstattung

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